| 7983 Antwort: gyn-untersuchung - Olivia 23. September 2009 07:34:51 7982
Hallo Manfred,
WOW, hast Du Dir eine Mühe gemacht - VIELEN DANK!!!
>Hallo Olivia.
>Sigrun rief mich heute Abend an und bat mich, aus ärztlicher Sicht eine Einschätzung zu Deinen langen Zyklen und den anscheinend ausbleibenden Eisprüngen abzugeben. Das will ich gerne tun. Ich möchte aber vorausschicken, dass es immer schwierig ist, übers Internet zu beraten. Zu einer richtigen Arzt-Patienten-Beziehung gehört die Anamnese – in der Regel als „Vier-Augen-Gespräch“, die Befunderhebung, die Diagnosestellung und dann die Therapieplanung und Durchführung der Therapie. Somit bitte ich, meine Angaben unter Vorbehalt zu sehen.
Das ist klar, aber mir hat es viel geholfen, zumindest habe ich jetzt einige Anhaltspunkte!
>Zunächst mal scheinst Du bis zum Ende des Studiums einen relativ normalen Zyklus gehabt zu haben. Die Blutungen kamen nach angemessenen Zykluslängen. Es wurden allerdings keine Temperaturaufzeichnungen gemacht, so dass nicht mit Sicherheit gesagt werden kann, dass es Zyklen mit Eisprüngen waren.
>Deine Tempi-Kurve auf forum.ovusoft.com sieht anfänglich gar nicht übel aus: am Mi, den 13. Zyklustag ist ein deutlicher Temperaturanstieg, der einen Eisprung, zumindest aber eine Progesteronwirksamkeit, vermuten lässt.
Die Basislinie nach Rötzer würde ich hier bei 36,45 legen, danach sind 8 Tage Hochlage, am 21. Und 22. Zyklustag fällt die Temperatur auf die Basislinie ab, dann wieder 2(3) Tage Hochlage und dann geht’s munter im Zickzack auf und ab. Diagnose: Gelbkörperschwäche!!
OK, aber wie kommt es denn ohne Eisprung zu einer Progesteronwirkung? Ich dachte immer, der Gelbkörper produziert dieses Hormon, und dieser entsteht ja erst nach dem Eisprung!?
Der Zervixschleim – sollte es denn einer sein – zieht sich das ganze dargestellte Zyklusblatt weiter durch.
Hier muss ich etwas relativieren, Sigrun hat mich ja darauf aufmerksam gemacht. Seit ich nach ihrer Idee den ZS beobachte, habe ich wesentlich weniger "Schleim-Tage".
Diagnose: Östrogendominanz
Was meiner Meinung nach dagegen spricht, ist meine Erfahrung mit Persona-Stäbchen. Bei diesen Stäbchen ist die linke Linie die Östrogenlinie, die rechte die LH-Linie. VOr dem Eisprung kommt es zu einem Östro-Peak, was den LH-Peak nach sich zieht (korrekt!?). Auf dem Stäbchen ist dann die linke Linie fast gänzlich ausgewaschen (=viel Östro), während die rechte Linie im Idealfall schön dunkel wird (=viel LH). Habe sehr viele Personastäbchen in diesem Zyklus verbraucht, was mir auffiel: die Östro-Linie blieb immer dunkel, keine Veränderung, was ja gleichbedeutend mit wenig Östrogen ist. Oder ist eine endogene Überversorgung von Östrogen nicht im Urin bzw. Blut nachweisbar? Daher dachte ich eher an eine Unterversorgung, dass also die Schwelle nicht erreicht wird.
Ursache: möglicherweise Magnesiummangel; Du schreibt von einem solchen Mangel. Ich habe nun Euren bisherigen Posting-Verkehr überflogen und nicht jedes Wort gelesen, aber wie ist denn der Magnesiummangel festgestellt worden? Hast Du z.B. Muskelkrämpfe? Das wäre ja auch ein Hinweis auf Magnesiummangel. Möglicherweise ist der Mangel aber auch durch eine Blutuntersuchung festgestellt worden. Hier ist aber zu beachten, dass Magnesium ein intrazelluläres Elektrolyt ist und im Serum gar nicht in der Konzentration wie innerhalb der Zelle vorkommt. Also die Frage müsste noch beantwortet werden: wie wurde das festgestellt?
Bei mir war es so, dass ich beim Treppensteigen oder nach dem Radeln meine Beine sehr intensiv/ schmerzend wahrnahm. Der Magnesiumwert wurde bei einem Orthomolekularmediziner bestimmt (Dr. Pfisterer), der übrigens mit GanzImmun zusammenarbeitet:-) Er erklärte mir, dass das Magnesium nicht im Serum bestimmt wird, weil der Wert nicht aussagekräftig sei. Ein tief-normaler Wert im Serum bedeute bereits Mangel in den Zellen. >
Nun stellt sich für mich die Frage: Warum sind die Zyklen scheinbar normal während Stress und Studium und warum stellt sich eine solche „unerklärliche“ Störung ein, wenn der Stress vorbei ist und der Kinderwunsch endlich erfüllt werden kann? Sollte es an dem einen Jährchen liegen, dass Du in der Zwischenzeit älter geworden bist? Ich denke: eher nicht. Obwohl grundsätzlich gilt: mit zunehmendem Alter wird die Fruchtbarkeit geringer.
>Ja, was ist zusätzlich passiert in der Zeit seit dem Stressende und meinethalben auch noch in dem letzten Jahr des Studiums? Du scheinst sehr gesundheitsbewusst zu sein und auf eine natürliche Lebensweise zu achten. Du scheinst Nichtraucherin zu sein – das wäre ja gut. Hat vielleicht eine Zahnbehandlung stattgefunden, bei welcher der Zahnarzt eine – nach meiner Auffassung immer – schädliche Wurzelbehandlung gemacht hat. Hast Du Amalgamfüllungen früher schon gehabt oder neue bekommen. Das toxische Schwermetall Quecksilber kann die Fruchtbarkeit beeinflussen, indem es die Hormon durcheinander bringt.
Als Kind hatte ich in den Milchzähnen 3 Amalgamplomben. Die fielen ja zum Glück mit den Zähnen raus und danach hatte ich bis 2006 keine Füllungen mehr. Die Füllungen, die ich jetzt habe, sind Kunststoff. Eine Wurzelbehandlung ist mir glücklicherweise bisher erspart geblieben.
>Hast Du möglicherweise eine Nahrungsmittelunverträglichkeit? Ich denke hier an die Gluten-Intoleranz. Siehe www.gluten-intoleranz.de.
Ja, ich habe Nahrungsmittelintoleranzen und zwar nicht Gluten, sondern diese Immunglobuline G. Im ersten Test von 2007 waren noch die glutenhaltigen Getreidesorten dabei, weswegen ich diese 1 Jahr konsequent gemieden habe. Im Folgetest 2008 sind die Getreidesorten weggefallen. Allerdings halte ich mich nach wie vor zurück (muss ja den Darm nicht herausfordern :-)) und esse hin und wieder Dinkel. Die schlimmsten Nahrungsmittel für mich sind (nach beiden Tests) Vanille, gefolgt von Ananas, Hefe, Sellerie, Tiermilch(eiweiß), Soja, Vollei (Huhn), Mandel und Erbse. Diese meide ich gänzlich. Der Test wurde damals veranlasst, da ich an unerklärlichen Schmerzen im Trigeminusbereich litt, die sich mit keinem Schmerzmittel beruhigen ließen. Nachdem ich begann diese Lebensmittel zu meiden, wurden die Schmerzen immer weniger bzw. sind jetzt weg.
Auch wenn Du keine Verdauungs- und Darmbeschwerden hast, kannst Du Krankheiten und darmferne Beschwerden entwickeln, die gar nicht mit dem Gluten in Verbindung gebracht werden. Ca. 20% der Mitteleuropäer haben die HLA-Antigene DQ2 und/oder DQ8 und können irgendwann in ihrem Leben, meistens in den mittleren Jahren, mit somatischen Störungen irgendwelcher Art reagieren, es muss sich überhaupt nicht im Darm manifestieren. Und kein Arzt findet die Lösung. Die Erkenntnisse mit den HLA-Antigenen sind erst einige Jahre alt und bei den meisten Ärzten noch nicht angekommen. Außerdem bezahlen die Krankenkassen die genetischer Untersuchung nicht, diese Erkenntnisse sind also noch nicht „allgemein anerkannt“. Wenn Du es Dir leisten kannst, investiere die 100,- Euro in die genetische Untersuchung. Das Labor GanzImmun in Mainz macht z.B. diese Untersuchung. Es braucht nur ein EDTA-Blutröhrchen.
>Eine Patientin von mir war chronisch abhängig von Xylometazolin- Nasentropfen, das ist Otriven oder Olynth oder Ratiopharm-Nasenspray. Die wurde auch nicht schwanger. Zusätzlich zu dem Xylometazolin bekam sie „chronisch“ von ihrem Arzt Cortison-Nasenspray für ihre ihr lästige, ständig geschwollenen Nasenschleimhäute verschrieben. Mit diesem Steroidhormon hat sie jahrlang immer gefährlich nahe an der Hypohyse „gearbeitet“. Schau Dir mal auf einer anatomischen Darstellung an, wie nahe die Nasengänge an der Hypophyse vorbeigehen. Ich vermutete, dass das Cortison, ein Steroidhormon wie die Sexualhormone, Rückkopplungsvorgänge an der Hypophyse störten. Warum schreibe ich das? Nun, könnte so etwas bei Dir vorliegen? Nimmst Du überhaupt irgendwelche anderen Medis regelmäßig oder unregelmäßig ein, die mit dem Fruchtbarkeitsthema nichts zu tun haben. Hattest Du nicht L-Thyroxin erwähnt?
Ich nehme täglich Thyronajod wegen meiner Schilddrüse, damit bin ich gut eingestellt (zumindest der TSH-Wert, die freien Werte interessieren meine Hausärztin nicht). Vor ein paar Jahren war ich in der Endokrinologie, wo Hashi.. & Nebenn.insuff. ausgeschlossen werden konnten. Befund: "Kleine Schilddrüse (7ml)". Ich nehme ab und zu (aber so selten wie möglich) Ratiopharm Nasentropfen (für Kinder). Meine Schleimhäute befeuchte ich hin und wieder mit "Lufeel", welches mir besagter Orthomolekularmediziner empfahl. Wenn das nicht mehr hilft, greife ich auf die o.g. Nasentropfen zurück. Eine Salzspülung bzw. ein Salzspray bewirkt bei mir eine verstopfte Nase. Wegen eines Zinkmangels nehme ich Curazink und als Kur momentan "FemBasic" von Biogena. Schmerzmittel o.ä. habe ich seit Januar 2007 nicht mehr genommen. Falls ich während der Regel stärkere Krämpfe bekomme, löse ich mir ein Päckchen Magnesium (Magnesiocard Forte 10 Mmol Pulver) - das hilft kurzfristig :-)
>Das Primolut würde ich überhaupt nicht nehmen. Obwohl der Ansatz des Frauenarztes völlig richtig ist. Primolut ist Norethisteronacetat, ein „künstlicher“ Gelbkörperersatzstoff. Das ist jetzt wie ein „weißer“ Schimmel, denn Gelbkörperersatzstoffe sind immer künstlich. Der Gynäkologe geht von ausreichender Östrogenversorgung aus. M.E. ist es eher eine endogene Überversorgung und er geht von Gelbkörpermangel aus, deswegen will er jetzt das östrogenbeeinflusste Endometrium der Gebärmutter „transformieren“, also umwandeln und für eine regelrechte Blutung präparieren. Richtiger Gedanke, aber aus Sicht der Naturheilkund unnatürlich, weil mit einem Kunststoff wird das Ziel zwar erreicht erreicht, aber nicht natürlich und möglicherweise auch nicht „nachhaltig“ und vielleicht mit Nebenwirkungen. Es ist besser mit naturidentischem Progesteron erreichbar. Vermutlich hast Du Dir noch keine Gedanken über diese Behandlungsmöglichkeit gemacht. Jedenfalls habe ich in den Threads nichts derartiges gelesen, oder hab ich es übersehen? Gib einfach in die Suchmaschine die beiden Wörter „natürliches „ und „Progesteron“ ein, es bieten sich dutzende bis hunderte von Webseiten an, wo man sich über diese segensreiche Behandlung informieren kann. Siehe auch www.hormonselbsthilfe.de, dort bin ich beratender Mitarbeiter. Siehe auch die amerikanische Webseite www.johnleemd.com.
Darüber habe ich mir inzwischen Gedanken gemacht, weil es für mich erst mal nicht in Frage kommt, dieses Zeugs zu nehmen. Von einer Homöopathin bekam ich den Tipp, es mit "Phyto L" 2-3 Wochen lag zu versuchen (kennst Du das auch?). Es enthält u.a. homöop. aufbereiteten Mönchspfeffer, der gestagenartig wirkt. Das ganze soll auch den weiblichen Zyklus harmonisieren. Wenn das oder andere Maßnahmen nichts bringen, kann ich immer noch das Primolut nehmen. Vor ein paar Wochen war ich bei "meinem" Osteopathen, dem ich auch von meinen Zyklusproblemen erzählte. Er behandelt mich vor allem am Kopf, um die Hypophyse wieder in Gang zu bringen..
>In Deinem oben erwähnten Zyklus hätte man ab dem 13. Zyklustag mit 20-30 mg naturidentischem Progesteron täglich in Salbenform nachgeholfen.
Ist vielleicht ne doofe Frage, aber hätte ich dann 14 Tage später eine Blutung bekommen oder wie darf ich mir die Wirkung vorstellen?
>Ovaria comp Globuli von Wala kannst Du m.E. nach trotz Bienenallergie nehmen, denn die Apis regina, die Bienenkönigin, kommt dort in D5, also in 100.000facher Verdünnung vor. Da die Regina sehr fruchtbar ist, ist dieser anthroposophische Ansatz gut verständlich ;-) ; Ich glaube jedenfalls daran! Wala stellt aber auch Ovaria/Argentum Globuli her, ohne Bienenkönigen. Ovaria als potenziertes Organpräparat vom Rind und Argentum, das Mond- oder Fruchtbarkeitsmetall (das ist die anthroposophische Lesart).
Gut zu wissen, Frau Dr. Schwarz warnte eben davor...>Nicht unwichtig: an keiner Stelle der bisherigen Postings steht etwas über Dein Gewicht – oder habe ich es überlesen? Hast Du genügend Zeit, Ausdauertraining, Jogging, Nordic walking, Inline-Skating, Radfahren zu machen? Das ist wirklich nicht unwichtig, denn wer fruchtbar sein will, muss fit für seine Schwangerschaft sein.
Meine Maße: bin 1.64m groß und wiege zwischen 54 und 56 kg und habe einen Körperfettanteil von 22%. Ob ich die Zeit für Sport habe?-Ich nehm sie mir einfach *smile*, denn ich brauche diesen Ausgleich zu meinem Büro-Job (die Wohnung kann man auch wenn's regnet oder dunkel ist putzen :-)).
>Weiteres wichtiges Thema, was Du nicht öffentlich beantworten musst, aber ich will es nicht unterschlagen. An keiner Stelle – ich hoffe, ich habs nicht überlesen – ist von dem Herrn die Rede, der der Vater Eures Kindes werden will. Hätte ich jetzt eine Patientin mit Deiner Problematik in meiner Praxis, würde ich auch mal bitten, die Beziehung zu betrachten. Bitte nicht falsch verstehen, ich will nicht verunsichern, nur zum Nachdenken anregen. Sind alle Fragen einer verantworteten Elternschaft und dem hoffentlich folgenden lebenslangen Familiesein geklärt? Oder gibt es Zweifel im Sinne von Schiler: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob das Herz zum Herzen findet?“ – Denn seltsam ist das ja schon mit der Zyklusstörung, die in dem Moment los geht, wo es ernst wird. Also: keine Scheu vor der Inanspruchnahme psychotherapeutischer professioneller Hilfe, hier können verborgene Knoten gelöst werden, die durch Primolut und Clomifenstimulation nur noch fester zugeknotet werden würden. Das hören die GynMänner jetzt nicht gerne, ist aber leider so.
In der Partnerschaft sehe ich weniger das Problem. Habe gestern mit meinem Freund darüber gesprochen, und er hat eine mögliche Erklärung für die Störung. Einerseits bin ich mit meinen Perioden überfällig, andererseits ist aber noch etwas anderes längst überfällig gewesen: der (endgültige) Auszug aus dem Elternhaus. Mit 28 Jahren sicherlich etwas spät, was sich aber hauptsächlich durch das Studium und die Wohnverhältnisse ergab. Als ich im Juli 2008 mein Studium beendet hatte und meine Arbeitsstelle annahm, wohnte ich noch zu Hause. Wir suchten nach einem kleinen Familien-Häuschen. Die Suche blieb monatelang erfolglos, bis der glückliche Zufall uns einen Ball zuspielte. Seit 3 Wochen wohnen wir nun zusammen in einem Haus mit kleinem Garten. Er ist der Meinung, dass ich jetzt zur Ruhe kommen kann und sich dann auch mein Zyklus wieder einpendeln würde. Aufgefallen ist ihm, dass ich nicht mehr verfroren bin, was er auf innere Anspannung zurückführt, die mir so gar nicht bewusst war.
Einen möglichen Störfaktor sehe ich noch in meinem Handy, das ich im August 2008 erwarb. Bisher hatte ich nie auf den angegebenen Strahlenwert geachtet. Nun las ich aber kürzlich, dass ein Strahlenwert von 1.34 im roten Bereich liegt und die Fruchtbarkeit bei Mann & Frau beeinflussen kann. Da das Handy schön flach ist, habe ich es immer in der Jacken- oder gar Hosentasche getragen :-( Inzwischen habe ich eine Hülle gekauft und lege es in den Rucksack bzw. in die Handtasche, auf jeden Fall trage ich es nie mehr so eng am Körper!!
>Als letztes und möglicherweise hilfreiches Verfahren möchte ich die „Lunazeption“ anbieten. Klingt altmodisch und nach Hexenmedizin, ist es möglicherweise auch ;-)
>Du orientierst Dich am Mondzyklus. Alte mystische Geschichten erzählen, dass die Frauen sich zu Neumond in Menstruationshütten zurückgezogen hätten. Als die Menschen noch mehr im Einklang mit der Natur lebten, sei der Mond der Menstruationsrhythmusgeber gewesen. Neumond = Menstruation, Vollmond = Fruchtbarkeit. Und hier schließ sich einer von vielen Kreisen: Argentum im Ovaria/Argentum von der Firma Wala. Argentum, das Silber, ist in der Mythologie dem „Planeten“ Mond zugeordnet, es ist das Fruchtbarkeitsmetall und der Mond der „Fruchtbarkeitsplanet“, obwohl er ja kein Planet ist.
>Also: Du schläfst in einem stockfinsteren Zimmer, man darf die Hand nicht vor den Augen sehen. Solltest Du Schlafstörungen haben, unterstützt Du das natürliche Hormonsystem entweder mit einer Tablette Melatonin 3 mg (evtl. übers Internet aus Amerika beziehen) oder mit einer Tablette L-Tryptophan 500 mg (hat jede Apotheke) und nimmst die eine oder andere Tablette beim Schlafengehen ein. Aus der Aminosäure L-Tryptophan bildet das Gehirn das Schlafhormon Melatonin und zusätzlich das Glückshormon Serotonin. Feine Sache und ohne bekannte Nebenwirkungen. Von 2 Tagen vor Vollmond bis 2 Tagen nach Vollmond, also insgesamt Tage oder besser Nächte lang lässt Du eine schwaches Licht in einer Zimmerecke brennen. Du kannst die Lampe hinter einen Stuhl oder unter einen Tisch stellen. Diese soll den Vollmond kopieren. Von Neumond bis Vollmond trinkst Du täglich 3-5 Tassen eines östrogenergen Frauentees: z.B. mit Himbeeblättern, indianische Frauenwurzel usw.; das Beispiel steht im Frauenheilbuch von Heide Fischer aus dem Nymphenburger Verlag. Von Vollmond bis Neumond trinkst Du täglich 3-5 Tassen eines progesteronergen Tees mit Agnus castus. Am Neumondtag ist ein Aderlass von etwa 60-80 ml aus der Vene zu machen. Wie das geht, steht auf meiner Webseite www.praxisvantreek.de. Progesteron wird als Salbe mit 20-30 mg pro Tag auf 3 Tagesgaben verteilt von Vollmond bis Neumond gegeben. Diese konsequent über Monate, vielleicht ein Jahr durchzuhaltende Rhythmik kann (muss nicht!), kann dem gestörten weiblich Zyklus den Rhythmus zurückgeben.
Mit dem Gedanken der Lunazeption hatte ich mich bereits beschäftigt, nur frage ich mich, ob ich das Bett wechseln darf während dieser "Therapie". Mein Freund kann nämlich nicht schlafen, wenn irgendwo eine Lichtquelle steht...
>Liebe Olivia: alle diese Angaben sind ohne Gewähr und wenn Du irgendetwas ausprobierst, wäre mir ganz lieb, Du würdest es in Absprache mit einem Therapeuten oder Heilpraktiker machen.
>Viele Grüße und auch Erfolg
>Manfred van Treek – Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin und Sportmedizin – Viernheim
>PS: dieses Posting ist nicht korrekturgelesen, Schreibfehler bitte ich zu entschuldigen.
Lieber Manfred, Dir vielen lieben Dank nochmal für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Ich wünschte es gäbe mehr Ärzte Deiner Art, die den Menschen als Ganzes betrachten & behandeln...LG Olivia
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