Antwort: Anläufe zum ES


Kinderwunsch-Forum - Der natürliche Weg zur Empfängnis.


Geschrieben von Olivia am 24. August 2009 08:47:44:

Als Antwort auf: Antwort: Anläufe zum ES geschrieben von Sigrun am 22. August 2009 21:10:00:

Hallo Sigrun,
danke für Deine Antwort!
Habe noch Fragen zur ZS-Beobachtung: wenn ich über den Scheideneingang fahre und habe etwas Durchsichtiges mit weißen Schlieren am Finger (hoffe, Du kannst Dir das so etwa vorstellen), kann ich dann davon ausgehen, dass es sich ZS handelt? Oder anders gefragt: kann Scheidensekret überhaupt milchig bis gelblich sein?
Es gibt ja auch Frauen, die auf das nach ES ausgeschüttete Progesteron nicht mit einer Temperatur-Erhöhung reagieren. Kann das auch von Zyklus zu Zyklus verschieden sein?
Diese Magnesium-Resorptions-Störung besteht bei mir übrigens schon jahrelang - also auch in der Zeit als ich noch regelmäßige Zyklen hatte. Es gab sogar mal eine Zeit, in der ich die Uhr danach stellen konnte: 29 Tage konstant. Davon träume ich natürlich heute :-)
Das Buch kenne ich nicht, habe aber allgemein schon sehr viel über NER/NFP gelesen. Beispielsweise das Buch von Toni Weschler "Taking Charge Of Your Fertility" oder "Babyprojekt" von Dr. Leonora Schwarz. Letztere Autorin half mir auch schon mit der Interpretation meines Zyklusblattes. Im letzten Zyklus war es so, dass ich einen fett positiven LH-Test hatte (allerdings erst am 43. ZT) und danach 5 Tage Hochlage (Sprung von 0.5°), dann einen Tempi-Absturz von 0.6° & Einsetzen der Blutung. Nach diesem Tag ging es wieder 7 Tage in die ursprüngliche Hochlage (auch die Blutung hielt an). Sie meinte, dass das eine Östrogen-Durchbruchblutung war, und die Hochlage danach vom restlichen Progesteron erzeugt wurde. Dass die Gebärmutterschleimhaut sich nicht mehr halten konnte (durch die lange Zeit des Aufbaus) schließt sie eher aus, da die Blutung normale Stärke hatte, keine Gewebeklumpen enthielt oder dunkel war.

LG Olivia

>Hallo Olivia,
>nach dem, was du sagst, glaube ich nicht mehr, dass es sich immer um Zervixschleim bei Dir handelt. Ich würde Dir auch raten, erst mal nur äußerlich Schleim zu beobachten. Äußerlich hast du ja scheinbar keine Probleme damit. Wenn du äußerlich nix siehst, dann "nichts gesehen, nichts gespürt" aufschreiben. Dann kannst du wahrscheinlich die "echten Zervixschleimphasen" besser herausfinden.
>Stress ist ein Magnesiumräuber, und Stress sowie Krankheit und ander äußere Einflüsse können dazu führen, dass eine angefangene Follikereifungsphase unterbrochen wird. Dann kommt es nicht zum Eisprung und in einer 2. Phase fängt erneut ein Eibläschen an zu wachsen. Dieses Phänomen kann unter anderem zu langen Zyklen führen. Aber du hattest ja, so wie ich verstehe, schon mal kürzere Zyklen. Die Frage ist jetzt natürlich, warum du jetzt so lange Zyklen hast. Die Frage ist auch, ob du vor der Blutung wirklich eine ausgebildete Temperaturhochlage hattest. Konntest du das im letzten Zyklus erkennen?
>Kennst du das Buch "Natürliche Empfängnisregelung" von Dr. Rötzer (Herder Verlag)? Dort findest du auf viele Dinge eine nähere Erklärung.
>Liebe Grüße,
>Sigrun



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